MDM

Warum eine MDM-Lösung wichtig ist

Unaufhaltsam wächst die Zahl digitaler und mobiler Arbeitsplätze. Das stellt Unternehmen in Hinblick auf die interne IT-Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Werden Smartphones und Tablets nicht nur privat, sondern auch für die Arbeit genutzt, ist dafür Sorge zu tragen, dass die unternehmensbezogenen Daten ausreichend geschützt sind. Bei einem Ausfall, Virusbefall oder Diebstahl kann dies zum Super-GAU im Bereich der IT-Sicherheit führen.

Von Jennifer Woyke

Mit Mobile Device Management (MDM), übersetzt Mobilgeräteverwaltung, können Vorkehrungen zur Datensicherung und -verschlüsselung auf jedem Gerät und bei der Übertragung getroffen werden. So schützt eine MDM-Lösung nicht nur vor Gefahren, sondern bietet auch zusätzliche Features, welche die Verwaltung aller mobilen Endgeräte in Ihrem Business erleichtern. Geräteregistrierungen und -konfigurationen erfolgen automatisiert, wodurch Smartphones und Tablets schneller von der IT-Abteilung eingerichtet und an Benutzer ausgeliefert werden können. Das minimiert den administrativen Aufwand, spart Zeit und letztendlich Geld.

Wichtigstes Ziel der zentralen Administration ist die Definition einheitlicher Sicherheitseinstellungen, Richtlinien und Zugriffsrechte für mobile Geräte. Verantwortliche können die Einhaltung geltender Compliance- und rechtlicher Vorgaben mit MDM zuverlässig überwachen. Selbst bei Diebstahl oder Verlust eines Gerätes bleiben sensible Unternehmensdaten vor Missbrauch geschützt und können remote aus dem Business-Container gelöscht werden. MDM ermöglicht eine flexible Nutzung von Unternehmens- Ressourcen zu jeder Zeit und von jedem Ort aus, ohne dass Sie sich Gedanken um die Sicherheit Ihrer Daten machen müssen. Mobile Devices sind bis dato nicht im Fokus vieler IT-Verantwortlicher im Mittelstand. Zunehmend entscheiden sich jedoch einige für eine MDM-Strategie: Entweder koppeln sie mobile Geräte konsequent vom Unternehmensnetzwerk ab und bieten verschlüsselten Zugriff auf ausgewählte Applikationen über Web-Apps oder sie verwalten die mobilen Endgeräte konsequent mit einer MDM-Software.

Gewiss will ein MDM-System gut geplant sein, denn die Umsetzung kostet Zeit und Geld. Klar ist jedoch, dass sich der Trend zum Pocket-PC, denn um nichts anderes handelt es sich bei modernen Smartphones und Tablets, weiter fortsetzt. Früher oder später sollte jedes Unternehmen über ein zentrales MDM-System nachdenken. Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann GmbH & Co. KG hat sich mit dem Thema bereits intensiv befasst und für ein MDM entschieden. Die Autohaus-Gruppe ist mit über 2.000 Mitarbeitern, sowie insgesamt 26 Betrieben an unterschiedlichen Standorten einer der größten Automobilhändler Deutschlands. Wir haben den stellvertretenden IT-Leiter Herrn Sebastian Meinardus gefragt, welche Beweggründe es für die Umstellung auf MDM gab und wie die Einführung empfunden wurde.

AUTOBUSINESS: Was hat Sie dazu veranlasst, über eine MDM-Lösung nachzudenken? Sebastian Meinardus: Hintergrund war eindeutig die fortschreitende Digitalisierung. Immer mehr Arbeitsschritte werden bei uns mit dem Tablet umgesetzt. Ständig kommen neue digitale Prozesse hinzu, die den Arbeitsalltag erleichtern. Aktuell testen wir in einem Betrieb ein innovatives Werkstattkonzept. Mit einer papierlosen Werkstatt wird – von der Onlinebuchung bis zur Abholung – alles digital. Die Anzahl mobiler Geräte in unseren Betrieben nimmt damit rapide zu. Ebenso der Aufwand alle Geräte einzurichten und zu verwalten.

AUTOBUSINESS: Warum haben Sie sich für die MDM-Lösung der VAPS entschieden?
Sebastian Meinardus: Die VAPS ist jahrelanger zuverlässiger Partner vom Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann. Daher war es naheliegend, dort zuerst anzufragen. Kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und eine direkte Kommunikation haben sich bisher immer bewährt.

AUTOBUSINESS: Wie haben Sie die Installation und die Einweisung erlebt?
Sebastian Meinardus: Die Installation der Software lief problemlos. Im Anschluss wurde unser Personal professionell geschult. Einige Fragen haben sich erst beim „Go-live“ und mit der täglichen Arbeit ergeben. Aber auch im Nachgang gab es für alle Unklarheiten ausführliche Erläuterungen.

AUTOBUSINESS: Was sagen Ihre Mitarbeiter zu MDM? Gab es inneren Widerstand?
Sebastian Meinardus: MDM ermöglicht unseren Mitarbeitern eine direkte Inbetriebnahme und flexibles Arbeiten – so profitiert eigentlich jeder bei uns davon. Dadurch dass die Geräte nicht erst durch die ITler händisch eingerichtet werden müssen, erhalten die Kollegen sie deutlich schneller. Vor der Einführung wurde für die Verwendung des MDM-Systems eine neue Betriebsvereinbarung niedergeschrieben, die alle Rechte und Pflichten regelt. Bei der Geräte-Auslieferung geben wir den Kollegen einen FAQ-Flyer mit und stehen für weitere Anliegen persönlich zur Seite.

AUTOBUSINESS: Wie beurteilen Sie die Administration der MDM-Lösung?
Sebastian Meinardus: Der administrative Aufwand im laufenden Betrieb ist sehr gering, da die Geräte für alle Abteilungen vorkonfiguriert und speziell angepasst werden. Nach Inbetriebnahme eines Geräts sind keine größeren Administrationen mehr notwendig. Das Handling der Software ist einfach, intuitiv und innovativ.

AUTOBUSINESS: Hat sich Ihre Erwartungshaltung erfüllt?
Sebastian Meinardus: Vollkommen. Die enorme Zeitersparnis war bereits nach kurzer Zeit spürbar und wir können die MDM-Lösung daher besten Gewissens weiterempfehlen, dies sowohl im Hinblick auf die Verschlankung interner Prozesse als auch auf den Schutz sensibler Daten.

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